Die Gemeinwohl-Ökonomie ist

... auf wirtschaftlicher Ebene eine lebbare, konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen.
Der Zweck des Wirtschaftens und die Bewertung von Unternehmenserfolg werden anhand gemeinwohl-orientierter Werte definiert.

... auf politischer Ebene ein Motor für rechtliche Veränderung. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem.
Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sind dabei die zentralen Werte.

... auf gesellschaftlicher Ebene eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht.
Die Bewegung gibt Hoffnung und Mut und sucht die Vernetzung mit anderen Initiativen.

Sie versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer, lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung - symbolisch dargestellt durch die Löwenzahn-Sämchen im Logo.

 

Gute Gründe für die GWÖ

  • Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung im Jahre 2010 wünschen sich 88% aller Deutschen und 90% aller ÖsterreicherInnen eine neue und ethischere Wirtschaftsordnung, die den Schutz der Umwelt und den sozialen Ausgleich in der Gesellschaft stärker berücksichtigt.
  • Studie Umweltbewusstsein Deutschland 2014:  Eine große Mehrheit (67 Prozent) sieht eine neue Ausrichtung des Wirtschaftssystems - weg vom BIP-Wachstum, hin zur Lebenszufriedenheit - als wichtigstes Ziel der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Hohe Zustimmungswerte gab es unter den jungen Menschen. Hier wünschen sich sogar 70 Prozent anstelle des Bruttosozialprodukts, die Messung des Bruttosozialglücks als neuen Indikator. Die Studienautoren empfehlen neue Wohlstandsindikatoren als zeitgemäße Weiterentwicklung, der sich die Politik annehmen soll.
  • Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat die Stellungnahme "Gemeinwohl-Ökonomie - ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell für den sozialen Zusammenhalt" am 15. September 2015 mit 86% Ja-Stimmen angenommen. Der EWSA erachtet die GWÖ als geeignet, in den Rechtsrahmen der Union und ihrer MItgliedstaaten integriert zu werden, und fordert die Europäische Kommission auf, Maßnahmen zu setzen, um Unternehmen zu belohnen, die eine höhere ethische Leistung vorweisen können.
  • „Die Orientierung am Gemeinwohl ist für mich das wichtigste Fundament der Zukunft.“
    Helmut Lind, Bankbetriebswirt, Vorstandsvorsitzender der Sparda Bank München und GWÖ-Botschafter

Weiter Informationen erhalten Sie auf: www.ecogood.org



Warum muss es ein Unternehmen sein, welches im iGZ ist?

Der iGZ setzt sich für Leitwerte in der Zeitarbeit ein: Fairness, Zuverlässigkeit, Respekt, Vertrauen und Seriosität - sind die Leitwerte der "Guten Zeitarbeit",die dem iGZ-Ethik-Kodex zugrunde liegen.  Die rund 3.050 Mitgliedsunternehmen des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen haben sich verpflichtet, diese Grundsätze einzuhalten.

Im Falle von Verstößen durch iGZ-Mitglieder, welche sich nicht an den Ethik-Kodex halten, hilft die unabhängige Kontakt- und Schlichtungsstelle (KuSS) als Ansprechpartner zur Verfügung.

Zu dem hat sich das Unternehmen die Pflegeexperten freiwillig verpflichtet den iGZ-Tarifvertrag für jeden Mitarbeiter im Unternehmen anzuwenden.

Die Pflegeexperten haben sich als iGZ Mitglied dazu verfpflichtet, den Tarifvertrag des iGZ für alle Mitarbeiter anzuwenden. Den Tarifvertrag erhalten Sie hier.

 
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